
Ausbildung im Maurerhandwerk – Einblick ins 1. Lehrjahr
17.03.2026
Die Maurerlehre umfasst weit mehr als das reine Setzen von Steinen. Sie verbindet technisches Verständnis, präzises Arbeiten, handwerkliches Geschick und räumliches Denken. Im ersten Lehrjahr stehen vor allem grundlegende Fertigkeiten im Mittelpunkt.
Dazu gehören unter anderem:
- Arbeiten mit verschiedenen Mauerwerksverbänden
- Maßhaltigkeit und Genauigkeit beim Mauern
- Schalungs- und Bewehrungsarbeiten
- Gefälle- und Höhenberechnungen
- Grundlagen im Holz- und Estrichbau
Im Ausbildungszentrum werden diese Inhalte vor allem praktisch vermittelt. Die Übungen ermöglichen es den Auszubildenden, theoretisches Wissen direkt anzuwenden und wichtige handwerkliche Fähigkeiten zu entwickeln.
Aktuelle Projekte aus der Praxis im Ausbildungszentrum:
- Ringankerdecke (Bewehrungsarbeit) – Umsetzung statischer Grundlagen durch gebogene und verlegte Eisenstangen
- Abwasserschacht (24er Mauerwerk) – präzises Arbeiten mit Gefälle für eine spätere funktionale Entwässerung
- Holzbaukurs – verschiedene Holzverbindungen zur Vermittlung konstruktiver Grundlagen
- Wandkreuzmodell (11,5er Mauerwerk) – präzises Arbeiten im Mauerwerksverband
- Estrichsohle mit Vier-Seiten-Gefälle – praxisnahe Ausbildung anhand einer Duschfläche mit Gefälle sowie gemauertem Pfeiler
Ergänzt wird die Ausbildung im Betrieb durch den Unterricht in der Berufsschule sowie durch überbetriebliche Ausbildungslehrgänge. Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander.
Passende Bilder dazu gibt's in unserem Facebook-Beitrag: https://www.facebook.com/Feuerungsbau.Schulz





































































































